Ein Grußvideo von Journalist Mirko Drotschmann, auch bekannt als MrWissen2go, an die Schüler*innen des Markgrafen Gymnasium war der Auftakt unseres Kulturmonats.
Pünktlich um neun Uhr versammelte sich darauf die gesamte Schule auf dem Pausenhof, auf welchem sie und die geladenen Gäste bereits von einer musikalischen Einlage von Lena und Lukas Koppenhöfer empfangen wurden.
Daraufhin begrüßten unser Schülersprecher-Team Johanna und Louis alle Anwesenden und Frau Abd-el-Ghani stellte unsere Gäste vor: Frau Ries und Frau Dörflinger (Ortsvorsteherin und Ortschaftsrätin), Frau Niedermüller (Landeskoordinatorin der Kulturschulen), Frau Gutruf (Regierungspräsidium), Frau Koll, Frau Bühler und Herr Salgmann (Fördergemeinschaft), Frau Vallentin (Kulturbüro der Stadt Karlsruhe), Frau Erndwein (Schloss-Schule), Frau Burger und Frau Tiralongo (ZKM), Frau Seifried (Badisches Konservatorium), ehemalige Kolleg*innen, Vertreter*innen des Elternbeirats sowie Kolleg*innen von anderen Gymnasien. Selbstverständlich wurde auch Frau Prof. Dr. Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, willkommen geheißen.
Frau Abd-el-Ghani fuhr fort, indem sie die Frage beantwortete, die sich wahrscheinlich die meisten der anwesenden Schüler*innen gestellt hatten: Was bedeutet Kulturschule?
„Es geht vor allem um den Unterricht“: Kulturell ästhetischer Unterricht soll die Schüler*innen und deren Partizipation im Fokus haben. Es ginge darum, auch mal raus zu kommen sowie besonders Haltung gegenüber Gedenkkultur zu zeigen.
Genau hier setzt die neue Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Frankfurt an. Dessen Direktorin Mirjam Wenzel, selber ehemalige Schülerin des MGGs, hat uns in einem Interview von ihrer Schulzeit sowie ihrem Werdegang erzählt. Eine offene Gesellschaft sei abhängig von Zivilcourage, so Frau Wenzel.
Die darauffolgende Unterzeichnung des Kooperationsvertrages markierte den offiziellen Start einer neuen Partnerschaft. Sie ermöglicht es nicht nur einer gesamten Stufe das Jüdische Museum Frankfurt mit dazugehörigen Workshops kostenlos zu besuchen, sondern bietet neue Möglichkeiten für Lehrerfortbildungen.
Mit einem weiteren musikalischen Beitrag sowie zwei sehr bewegenden Poetry Slams aus dem Kurs für Literatur und Theater wurden die Schüler*innen zurück in den Unterricht entlassen.
Doch hier endet unser Kulturmonat selbstverständlich nicht. Im Verlauf der nächsten Wochen werden jede Pause Vorführungen verschiedenster Arten auf der Bühne im Schulhof stattfinden, von denen einige ausgewählte auf der Seebühne im Karlsruher Zoo auftreten werden.
„Zum Lernen gehört auch, sich für die Schulgemeinschaft einzusetzen“ und genau das ist das Motto hinter dem neunen Logo „Kulturschule“.



